Asbest-Alarm bei Stiftung Warentest: Auch Produkte von Temu betroffen
06.05.2026
Die renommierte deutsche Verbraucherorganisation Stiftung Warentest (test.de) hat im April 2026 eine eindringliche Warnung zum Thema „Deko-, Spiel- und Bastelsand: Asbest-Alarm in Sandprodukten“ publiziert.
Die wichtigsten Erkenntnisse des Berichts im Überblick:
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Gefährliche Funde: In verschiedenen untersuchten Sandprodukten für Kinder wurden krebserregende Asbestfasern nachgewiesen. Konkret fanden die Prüfer Chrysotil (Weissasbest) sowie Tremolit, wobei Letzteres in stark bedenklichen Konzentrationen von bis zu 5 % vorkam. Insgesamt enthielten mehrere weitere Sandprodukte ebenfalls Tremolit-Fasern.
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Direktimporte im Fokus: Der Bericht hebt explizit hervor, dass der Asbest-Alarm auch Produkte der asiatischen Online-Marktplätze betrifft – spezifisch wird Temu genannt.
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Konsequenzen: Aufgrund der alarmierenden Testergebnisse haben mehrere betroffene Lieferanten in Deutschland umgehend freiwillige Rückrufe der kontaminierten Produkte veranlasst.
Einordnung für den SVS und den Schweizer Fachhandel
Der Bericht der Stiftung Warentest bestätigt eindrücklich die Haltung und das proaktive Vorgehen des Schweizer Spielwaren Verbands (SVS). Er liefert uns einen weiteren Beweis dafür, dass unkontrollierte Direktimporte (etwa über Temu oder Shein) die Sicherheit der Konsument:innen gefährden und geltende Gesetze umgehen.
Während der Schweizer Handel mit seinen strengen Selbstkontrollen (inklusive hochsensibler REM-Analysen, die vom SVS gefordert werden) Verantwortung übernimmt und Risiken minimiert, gelangen über den ausländischen Online-Direktversand weiterhin hochproblematische Artikel in die Hände von Kindern. Die Tests der Stiftung Warentest unterstreichen die Wichtigkeit des kontrollierten Schweizer Fachhandels.
Quelle: test.de
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